Ab 1857 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Burbacher Hütte Eisen und Stahl erzeugt. Die Gründung der Hütte war von zentraler Bedeutung für die Entwicklung von Burbach und damit auch für die Stadt Saarbrücken (siehe Geschichte der Burbacher Hütte).

In den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts begann dann bundesweit die Krise der Eisen- und Stahlindustrie. Sie führte in mehreren Phasen bis 1983 auch zur Stilllegung des Werkes Burbach und zum Brachfallen großer Flächenareale. In der bis heute verbliebenen Drahtstraße arbeiten auf einer 40 ha großen Fläche nur noch ca. 700 Menschen. Damit einher ging auch ein wirtschaftlicher Niedergang des gesamten Stadtteils.

1989 begann der Revitalisierungsprozess. Ende 2003 waren bereits 90 % des Projektes realisiert, d. h. die komplette Fläche war erschlossen und der Großteil der entstandenen Grundstücke bebaut. In weiten Bereichen haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen aus den Breichen Dienstleistung, Produktion, Handel und Gewerbe angesiedelt.

Bis heute sind auf den saarterrassen rund 2.000 Arbeitsplätze entstanden, im Handwerk ebenso wie in den Bereichen Dienstleistungen, Medien und Telekommunikation. Insgesamt wurden mehr als 300 Mio. € aus öffentlichen und privaten Mitteln in die Fläche investiert.

Chronologie

1983Stillegung des Werkes Burbach.
1987Altlastensondierungen.
1989

Kauf des Geländes durch das Saarland, Übertragung an die Landeshauptstadt Saarbrücken. Beginn der Revitalisierungsmaßnahmen.

1992Offener städtebaulicher Rahmenplan
1995Bebauungsplan-Vorentwurf

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1998
2003
2016